Europäische Qualitätssysteme im Vergleich

- Das Wahrzeichen von Madrid - die Statue des Bären mit dem Erdbeerbäumchen.
Vom 15. bis 18. September trafen sich deutsche und spanische Partner in der Haupt stadt Spaniens. Anlass war der zweite regionale Workshop im LEONARDO Projekt des RKW Berlin "Transnational Quality Project- EU".
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Entwicklung der gemeinsam geplanten Produkte. Es sind vor allem die Quality Guidelines und das Competence Center für Bildungseinrichtungen, auf die die Arbeit der 14 Partner aus fünf Ländern im Rahmen des 24-monatigen Projektes gerichtet ist. Dabei entstehen zwei europaweit nutzbare innovative Produkte, die in Madrid diskutiert und für die weitere Bearbeitungsschritte festgelegt wurden.
Ein Schwerpunkt des Treffens war das spanische Qualitätssicherungssystem, das QFor-Modell. Unter anderem wurde der Vergleich dieses spanischen Qualitätssicherungsmodells mit dem deutschen QM STUFEN-MODELL®, das im deutschen DIN-Standard PAS 1037 dokumentiert ist, diskutiert.
Verabredetes Ziel ist es nun, die Gemeinsamkeiten verschiedener europäischer QM-Systeme herauszufiltern und sie in europaweit gültigen Quality Guidelines zu bündeln.
Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops lag in der Auseinandersetzung mit dem Thema Kompetenzermittlung in Bildungseinrichtungen. Dafür wird in nächster Zeit ein Fragebogen entwickelt, der die in einer Bildungseinrichtung vorhandenen Kompetenzen strukturiert ermitteln, entsprechend gewichten und bewerten soll. Das Ergebnis wird in einer computergestützten Anwendung umgesetzt.
"Qualitätsentwicklung in beruflichen Schulen - Bilanz und Ausblick"
Unter dem Titel "Qualitätsentwicklung in beruflichen Schulen - Bilanz und Ausblick" werden am 31. Oktober
2007 in der Jerusalemkirche in Berlin die Ergebnisse des QEBS-Projektes präsentiert.
Innerhalb des Projektes unterstützen Beraterinnen und Berater Schulen darin, die Balanced Scorecard als Steuerungsinstrument einzuführen. Ziel der Fachtagung ist es, der Öffentlichkeit und anderen Interessierten die Erfahrungen zugänglich zu machen.
Am Vormittag des 31. geben deshalb Beteiligte Einblick in die Hintergründe des Projekts und die Verwendung der Balanced Scorecard in beruflichen Schulen. Zum Beispiel spricht Hans Rudolf Hartmann, Direktor der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel (Schweiz), von den Erfahrungen seiner Organisation mit diesem Steuerungsinstrument. Als weitere Gäste sprechen Eckart R. Schlemm, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia von der Gutenberg Universität Mainz und Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen vander Buer von der Humboldt Universität Berlin.
Am Nachmittag bietet sich die Möglichkeit zum direkten Erfahrungsaustausch in neun Workshops. Um
die Arbeitsfähigkeit zu sichern, ist die Teilnehmeranzahl in diesen begrenzt. Deshalb ist es ratsam, sich
frühzeitig für den von Ihnen bevorzugten Workshop anzumelden.
Parallel zu den Vorträgen und Workshops präsentieren sich die beteiligten Schulen bei einem Infomarkt.
Hier können sich Interessierte aus dem Bildungsbereich und der Wirtschaft ein Bild über die Schulen und
ihre Angebote machen.
Weitere Informationen finden Sie im Internet . Oder Sie wenden sich direkt an Projektleiterin Annette Möbus. Sie erreichen sie telefonisch unter 030 - 203 08 - 4306 oder per E-Mail unter annette.moebus@rkw-bb.de.