
- Jahres-Mitgliederversammlung am 09. Oktober 2009
Die Jahres-Mitgliederversammlung fand am 9. Oktober 2009 mit rund 100 Teilnehmern bei der KPM Berlin statt. Eingeladen hatte satzungsgemäß der Vorstand auf der Grundlage eigener Beschlüsse. Herzlich begrüßt wurden 46 "neue" RKW-Mitglieder aus Berlin, die seit Jahresbeginn 2009 zum gemeinsamen RKW-Verein Berlin-Brandenburg gehören. Als Gäste in den bestehenden Vorstand wurden kooptiert Frau Großmann, Herr Hauch und Herr Müksch, die den bisherigen RKW Berlin-Vorstand anführten. Im Herbst 2010 steht dann die turnusmäßige Neuwahl des ehrenamtlich tätigen Vorstandes des RKW Berlin-Brandenburg e.V. an.
RKW-Verein, RKW Berlin GmbH und RKW Brandenburg GmbH berichteten sowohl für das Geschäftsjahr 2007/2008 als auch im Ausblick der erwarteten Ergebnisse für 2008/2009 durchweg von positiven Entwicklungen. Zusammen mit der RKW Deutschland GmbH sind aktuell 24 RKW-Mitarbeiter/-innen (inklusive einer Auszubildenden) verantwortlich für die Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsarbeit in Berlin und Brandenburg und erwirtschaften dabei einen Gesamtumsatz von ca. 6 Mio. €.
Unter Nutzung der Fördermaßnahmen der Länder gibt es speziell für KMU ein vielfältiges Unterstützungsangebot, das sich einer regen Nachfrage der Unternehmen erfreut. Insbesondere stehen die Fragen der Wettbewerbsfähigkeit und der Suche nach Antworten für strategische Neuorientierungen bei der Krisenbewältigung im Vordergrund. Die Trainer und Berater des RKW-Netzwerkes b:net und die RKW-Projektleiter/-innen erarbeiten gemeinsam mit den Unternehmen dafür individuelle Vorgehensweisen und Lösungen.
Die Mitgliederversammlung nahm die Berichte von Vorstand und Geschäftsführung zustimmend zur Kenntnis und erteilte Entlastung für das zurückliegende Geschäftsjahr.
Im Anschluss bestand die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Berliner Porzellans zu beschäftigen und geführt in die KPM-Erlebniswelt einzutauchen. Friedrich II. gab diesem im Jahr 1763 Namen und Zeichen, seit dem Anspruch und Qualitätssiegel des Berliner Porzellans.
Das anschließende gesellige Beisammensein mit der Pflege alter und neuer Kontakte rundeten im Sinne des Vereinslebens den ereignisreichen Nachmittag/Abend ab.
Flexibilisierung von KMU: Notwendiges Handlungsfeld oder Selbstverständlichkeit?

- Branchennetzwerk "Energiewirtschaft" im Erfahrungsaustausch
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte Projekt KMUflex untersucht Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Clustern. Bisher wurden 135 Unternehmen verschiedener Branchennetzwerke in Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Ihren Flexibilisierungsstrategien befragt. Erste Ergebnisse liegen vor.
Vor allem kleine und Kleinstunternehmen pflegen eine „angeborene“ inhärente Flexibilität. „Stillstand ist Rückschritt“ und “wer sich nicht bewegt geht unter“ sind gesellschaftlich anerkannte Weisheiten. Wer wüsste dies nicht besser als kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb. Ist Flexibilität also nicht automatisch Bestandteil einer Ablauforganisation, eine gelebte Führungsphilosopie, die Prozesse an sich verändernde Umweltbedingungen ständig orientiert und anpasst. Diese These scheint plausibel und entspricht der Erfahrungswelt von Unternehmern wo immer diese zu Gespräch und Austausch sich treffen. Sie ist gleichwohl in keiner Weise belegt oder gar empirisch abgesichert. Dies hat zwei Gründe:
1. Oft wird die Agilität des Unternehmensleiters mit der Flexibilität des Gesamtunternehmens verwechselt. Plötzliche Eingriffe der Unternehmensleitung durch direkte Anweisungen u.ä. führen zu kurzfristigen Aktionen, später kehrt die Organisation in den „Ruhestand“ ihres Regelwerkes zurück.
2. Manche Unternehmen finden in der Stabilität ihre Leistungshochform. Ein Hersteller von Kirchenglocken unterliegt weniger starken Veränderungen der Marktbedingungen als der Anbieter von Telefondiensten.
In 12 Unternehmen aus vier branchen- und regionalbezogenen Untersuchungsnetzwerken werden Pilotprojekte über den Einsatz von Flexibilisierungsstrategien und –instrumenten zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von KMU durchgeführt. Die Pilotprojekte sind in unterschiedlichen Flexibilisierungsfeldern, z.B. Arbeitsprozesse, Marketing, Finanzierung, überbetriebliche Zusammenarbeit, Arbeitsnehmerüberlassung, etc. verortet. Der Start beginnt im Mai 2011 und im Mai 2012 enden die betrieblichen Gestaltungsprojekte der Pilotphase. Nach Abschluss der Pilotprojekte können die empirisch gewonnenen Erkenntnisse mit den qualitativ gewonnen Informationen und praktischen Erfahrungen gespiegelt und zusammengeführt werden.
Zum Auftakt trafen sich zahlreiche Vertreter des im Rahmen des Bundesforschungsprojektes KMUflex in Berlin und Brandenburg gebildeten Branchennetzwerkes „Energiewirtschaft“ zum Erfahrungsaustausch über die bisherige Arbeit und die Koordination der künftigen Zusammenarbeit.
Einen Überblick über die Lage der Energiebranche in Berlin Brandenburg gab Burkhard Volbracht von der Berlin Partner GmbH. Dr. Baum, wissenschaftliche Projektbearbeiter der TU Chemnitz erläuterte die Befragungserbnisse aus der Erhebung von Flexibilisierungsstrategien und -instrumenten aus 135 Unternehmen der Untersuchung. Die Diskussion von Praxisbeispielen und geplanten Gestaltungsprojekten in den Unternehmen ergänzte und vervollständigte die wissenschaftliche Sicht der Untersuchung.
Erste Ergebnisse der Pilotprojekte werden für den Herbst 2011 erwartet.
Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Andreas Lorenz, Tel.: 0331 96745 15, E-Mail: andreas.lorenz@rkw-bb.de
"Unternehmen Personalarbeit - MitArbeit erfolgreich entfalten und gestalten"
- große Resonanz bei abschließender Fachtagung zum Modellprojekt "PEsystem"
"Es war keine Sekunde langweilig"
"Das Kommen hat sich gelohnt"
"Die Fachvorträge und Workshops waren spannend". Diese und andere Statements von Tagungsteilnehmer/-innen verdeutlichen die äußerst positive Resonanz auf die abschließende Fachtagung zum Modellprojekt "PEsystem" am 17. November 2009 in Berlin.
Eine Reise durch 50 Jahre Personalarbeit wurde vom Auditorium genauso interessiert aufgenommen, wie der Vortrag zu den Möglichkeiten des Lebenslangen Lernens in KMU. Auch die praxisnahen Präsentationen erfolgreicher PE-Lösungsansätze, die drei Berliner KMU vorstellten, trugen zu einem sehr abwechslungsreichen und inhaltlich spannendem Programm bei. Am Ende des Tages zog dann auch das Projektteam von PEsystem eine durchweg positive Projektbilanz: Das zweijährige Modellprojekt löste vielfältige Veränderungen in den beteiligten 12 Unternehmen aus. Über zwei Ergebnisse im Projekt freuen wir uns ganz besonders: Die Qualifizierung zum internen Bildungscoach als "Impulsgeber für Lernen im Unternehmen" war ein voller Erfolg und die (sozialen) Kompetenzen der Mitarbeiter/-innen spielen im Unternehmen jetzt eine ganz entscheidende Rolle.
Die Unternehmen waren sich einig: "Strategische Personalentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess und muss auch nach Beendigung eines solchen Projektes weitergeführt werden". Ein schöner Erfolg des Modellprojektes PEsystem!
Weitere Informationen: www.pe-system-berlin.de
Flexibilisierung von KMU: Notwendiges Handlungsfeld oder Selbstverständlichkeit?

- Branchennetzwerk "Energiewirtschaft" im Erfahrungsaustausch
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte Projekt KMUflex untersucht Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Clustern. Bisher wurden 135 Unternehmen verschiedener Branchennetzwerke in Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Ihren Flexibilisierungsstrategien befragt. Erste Ergebnisse liegen vor.
Vor allem kleine und Kleinstunternehmen pflegen eine „angeborene“ inhärente Flexibilität. „Stillstand ist Rückschritt“ und “wer sich nicht bewegt geht unter“ sind gesellschaftlich anerkannte Weisheiten. Wer wüsste dies nicht besser als kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb. Ist Flexibilität also nicht automatisch Bestandteil einer Ablauforganisation, eine gelebte Führungsphilosopie, die Prozesse an sich verändernde Umweltbedingungen ständig orientiert und anpasst. Diese These scheint plausibel und entspricht der Erfahrungswelt von Unternehmern wo immer diese zu Gespräch und Austausch sich treffen. Sie ist gleichwohl in keiner Weise belegt oder gar empirisch abgesichert. Dies hat zwei Gründe:
1. Oft wird die Agilität des Unternehmensleiters mit der Flexibilität des Gesamtunternehmens verwechselt. Plötzliche Eingriffe der Unternehmensleitung durch direkte Anweisungen u.ä. führen zu kurzfristigen Aktionen, später kehrt die Organisation in den „Ruhestand“ ihres Regelwerkes zurück.
2. Manche Unternehmen finden in der Stabilität ihre Leistungshochform. Ein Hersteller von Kirchenglocken unterliegt weniger starken Veränderungen der Marktbedingungen als der Anbieter von Telefondiensten.
In 12 Unternehmen aus vier branchen- und regionalbezogenen Untersuchungsnetzwerken werden Pilotprojekte über den Einsatz von Flexibilisierungsstrategien und –instrumenten zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von KMU durchgeführt. Die Pilotprojekte sind in unterschiedlichen Flexibilisierungsfeldern, z.B. Arbeitsprozesse, Marketing, Finanzierung, überbetriebliche Zusammenarbeit, Arbeitsnehmerüberlassung, etc. verortet. Der Start beginnt im Mai 2011 und im Mai 2012 enden die betrieblichen Gestaltungsprojekte der Pilotphase. Nach Abschluss der Pilotprojekte können die empirisch gewonnenen Erkenntnisse mit den qualitativ gewonnen Informationen und praktischen Erfahrungen gespiegelt und zusammengeführt werden.
Zum Auftakt trafen sich zahlreiche Vertreter des im Rahmen des Bundesforschungsprojektes KMUflex in Berlin und Brandenburg gebildeten Branchennetzwerkes „Energiewirtschaft“ zum Erfahrungsaustausch über die bisherige Arbeit und die Koordination der künftigen Zusammenarbeit.
Einen Überblick über die Lage der Energiebranche in Berlin Brandenburg gab Burkhard Volbracht von der Berlin Partner GmbH. Dr. Baum, wissenschaftliche Projektbearbeiter der TU Chemnitz erläuterte die Befragungserbnisse aus der Erhebung von Flexibilisierungsstrategien und -instrumenten aus 135 Unternehmen der Untersuchung. Die Diskussion von Praxisbeispielen und geplanten Gestaltungsprojekten in den Unternehmen ergänzte und vervollständigte die wissenschaftliche Sicht der Untersuchung.
Erste Ergebnisse der Pilotprojekte werden für den Herbst 2011 erwartet.
Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Andreas Lorenz, Tel.: 0331 96745 15, E-Mail: andreas.lorenz@rkw-bb.de
"Interkulturelle Kompetenz" ist kein Neuland in der täglichen Arbeit
Im Rahmen des Projektes "TQP - Transnationale Qualitätspartnerschaften" haben eine Vielzahl Trainings, darunter im Jahr 2009 allein 10 zweitägige Train-the-Trainer-Seminare für die Vermittlung interkultureller Kompetenzen erfolgreich stattgefunden. 165 Teilnehmer waren dabei anwesend, darunter Trainer, Coaches, Sozialarbeiter, Aus- und Weiterbilder, die als Multiplikatoren/-innen interkulturelle Kompetenzen vermitteln wollten.
Die lebendige und praxisbezogene Gestaltung der Trainings, der Erfahrungsaustausch und die Methodenvielfalt haben für eine sehr positive Bewertung der Veranstaltungen gesorgt. Zudem hat das im Projekt erstellte Handbuch "Train The Intercultural Trainer" (iCulT) eine hohe Anerkennung unter den Teilnehmer gefunden. Aussagen wie "plastische Vermittlung theoretischer Teile", "gut strukturiertes Handbuch", "umfassende Materialzusammenstellung" stehen für diese Bewertung.
In dem Handbuch sind Grundlagen, Didaktik und Analysemethoden für die interkulturelle Kommunikation dargelegt. Ein umfangreicher Teil mit unmittelbar einsetzbaren Übungen und Materialien ergänzt das modular aufgebaute Handbuch. Darüber hinaus sind darin modellhaft ein Ländertraining zu Polen und ein spezielles Modul für die Berufsvorbereitung und Ausbildung enthalten. Für das kommende Jahr ist ein weiteres Ländermodul zu China geplant. Alle Teilnehmer/-innen erhalten das Handbuch kostenlos und haben auch Zugriff auf die späteren Erweiterungen.
2010 geht es mit den Seminaren weiter! Die Termine im Januar und Februar sind schon ausgebucht. Weitere Trainings sind vorgesehen und werden rechtzeitig in der RKW Veranstaltungsplanung auf den Seiten www.rkw-bb.de und www.rkwbb.de/tqp-veranstaltungen.html angekündigt. Sie können sich mit der RKW Berlin GmbH in Verbindung setzen, um sich vormerken zu lassen. Bei ausreichender Teilnehmerzahl organisieren wir auch Inhouse-Trainings. Ansprechpartner ist Dr. Thomas Rau Tel.: +49 30 20308-4302, Fax: +49 30 20308-4304, thomas.rau@rkw-bb.de.
Wir freuen uns auf nächste Termine und Ihr Kommen!
Flexibilisierung von KMU: Notwendiges Handlungsfeld oder Selbstverständlichkeit?

- Branchennetzwerk "Energiewirtschaft" im Erfahrungsaustausch
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte Projekt KMUflex untersucht Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Clustern. Bisher wurden 135 Unternehmen verschiedener Branchennetzwerke in Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Ihren Flexibilisierungsstrategien befragt. Erste Ergebnisse liegen vor.
Vor allem kleine und Kleinstunternehmen pflegen eine „angeborene“ inhärente Flexibilität. „Stillstand ist Rückschritt“ und “wer sich nicht bewegt geht unter“ sind gesellschaftlich anerkannte Weisheiten. Wer wüsste dies nicht besser als kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb. Ist Flexibilität also nicht automatisch Bestandteil einer Ablauforganisation, eine gelebte Führungsphilosopie, die Prozesse an sich verändernde Umweltbedingungen ständig orientiert und anpasst. Diese These scheint plausibel und entspricht der Erfahrungswelt von Unternehmern wo immer diese zu Gespräch und Austausch sich treffen. Sie ist gleichwohl in keiner Weise belegt oder gar empirisch abgesichert. Dies hat zwei Gründe:
1. Oft wird die Agilität des Unternehmensleiters mit der Flexibilität des Gesamtunternehmens verwechselt. Plötzliche Eingriffe der Unternehmensleitung durch direkte Anweisungen u.ä. führen zu kurzfristigen Aktionen, später kehrt die Organisation in den „Ruhestand“ ihres Regelwerkes zurück.
2. Manche Unternehmen finden in der Stabilität ihre Leistungshochform. Ein Hersteller von Kirchenglocken unterliegt weniger starken Veränderungen der Marktbedingungen als der Anbieter von Telefondiensten.
In 12 Unternehmen aus vier branchen- und regionalbezogenen Untersuchungsnetzwerken werden Pilotprojekte über den Einsatz von Flexibilisierungsstrategien und –instrumenten zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von KMU durchgeführt. Die Pilotprojekte sind in unterschiedlichen Flexibilisierungsfeldern, z.B. Arbeitsprozesse, Marketing, Finanzierung, überbetriebliche Zusammenarbeit, Arbeitsnehmerüberlassung, etc. verortet. Der Start beginnt im Mai 2011 und im Mai 2012 enden die betrieblichen Gestaltungsprojekte der Pilotphase. Nach Abschluss der Pilotprojekte können die empirisch gewonnenen Erkenntnisse mit den qualitativ gewonnen Informationen und praktischen Erfahrungen gespiegelt und zusammengeführt werden.
Zum Auftakt trafen sich zahlreiche Vertreter des im Rahmen des Bundesforschungsprojektes KMUflex in Berlin und Brandenburg gebildeten Branchennetzwerkes „Energiewirtschaft“ zum Erfahrungsaustausch über die bisherige Arbeit und die Koordination der künftigen Zusammenarbeit.
Einen Überblick über die Lage der Energiebranche in Berlin Brandenburg gab Burkhard Volbracht von der Berlin Partner GmbH. Dr. Baum, wissenschaftliche Projektbearbeiter der TU Chemnitz erläuterte die Befragungserbnisse aus der Erhebung von Flexibilisierungsstrategien und -instrumenten aus 135 Unternehmen der Untersuchung. Die Diskussion von Praxisbeispielen und geplanten Gestaltungsprojekten in den Unternehmen ergänzte und vervollständigte die wissenschaftliche Sicht der Untersuchung.
Erste Ergebnisse der Pilotprojekte werden für den Herbst 2011 erwartet.
Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Andreas Lorenz, Tel.: 0331 96745 15, E-Mail: andreas.lorenz@rkw-bb.de
Erste Technische Hochschule nach PAS 1037 zertifiziert
Die Technische Hochschule Wildau hat die Zertifizierungsverfahren ihres Qualitätsmanagements nach DIN ISO 9001:2008 und nach der PAS 1037 erfolgreich absolviert! Die feierliche Übergabe der Urkunden erfolgte im Rahmen der Festveranstaltung "60 Jahre Ingenieurausbildung in Wildau" am 10. Oktober 2009 auf dem TH Campus.
Positives Votum zum Entwurf der ISO-Norm für die Weiterbildung
Die Nationalen Normungsorganisationen stimmten Anfang Dezember mit überwältigender Mehrheit dem Entwurf der ISO 29990 für die Weiterbildung zu. Damit wurde zu Weihnachten die letzte Etappe des internationalen Normungsvorhabens eingeläutet. Anfang Januar wird das zuständige ISO-Komitee in London eine letzte Diskussionsrunde abhalten, um dann die Norm dem ISO-Sekretariat zur abschließenden Bearbeitung zu übergeben.
RKW Berlin-Brandenburg e.V. jetzt Regionalpartner
der nexxt-Initiative der bundesweiten Nachfolgebörse (www.nexxt.org.)
Bewerbungsschulung Qualitätspreis Berlin-Brandenburg 2010
Das Qualitätspreisverfahrens Berlin-Brandenburg 2010 nähert sich der Bewerbungsfrist zum 31.03.2010. Interessierte Unternehmen können sich ein letztes Mal am 21.01.2009, von 09:00-17:00 Uhr in der Technischen Universität Berlin in Form einer Bewerbungsschulung informieren. Neben der intensiven Behandlung der 9 Hauptkriterien des EFQM-Modells werden wichtige Tipps für die Bewerbung um den Qualitätspreis Berlin-Brandenburg vermittelt. Weitere Informationen unter www.q-preis.de.
Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr
Zum Jahreswechsel wünschen wir unseren Kunden, Freunden und Förderern besinnliche Stunden und Zeit, neue Kraft zu tanken. Wir bedanken uns auch in diesem Jahr für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und freuen uns mit Ihnen auf eine weitere erfolgreiche Projektarbeit in 2010.
Vorstand und Geschäftsführung des RKW Berlin-Brandenburg
Flexibilisierung von KMU: Notwendiges Handlungsfeld oder Selbstverständlichkeit?

- Branchennetzwerk "Energiewirtschaft" im Erfahrungsaustausch
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte Projekt KMUflex untersucht Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Clustern. Bisher wurden 135 Unternehmen verschiedener Branchennetzwerke in Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Ihren Flexibilisierungsstrategien befragt. Erste Ergebnisse liegen vor.
Vor allem kleine und Kleinstunternehmen pflegen eine „angeborene“ inhärente Flexibilität. „Stillstand ist Rückschritt“ und “wer sich nicht bewegt geht unter“ sind gesellschaftlich anerkannte Weisheiten. Wer wüsste dies nicht besser als kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb. Ist Flexibilität also nicht automatisch Bestandteil einer Ablauforganisation, eine gelebte Führungsphilosopie, die Prozesse an sich verändernde Umweltbedingungen ständig orientiert und anpasst. Diese These scheint plausibel und entspricht der Erfahrungswelt von Unternehmern wo immer diese zu Gespräch und Austausch sich treffen. Sie ist gleichwohl in keiner Weise belegt oder gar empirisch abgesichert. Dies hat zwei Gründe:
1. Oft wird die Agilität des Unternehmensleiters mit der Flexibilität des Gesamtunternehmens verwechselt. Plötzliche Eingriffe der Unternehmensleitung durch direkte Anweisungen u.ä. führen zu kurzfristigen Aktionen, später kehrt die Organisation in den „Ruhestand“ ihres Regelwerkes zurück.
2. Manche Unternehmen finden in der Stabilität ihre Leistungshochform. Ein Hersteller von Kirchenglocken unterliegt weniger starken Veränderungen der Marktbedingungen als der Anbieter von Telefondiensten.
In 12 Unternehmen aus vier branchen- und regionalbezogenen Untersuchungsnetzwerken werden Pilotprojekte über den Einsatz von Flexibilisierungsstrategien und –instrumenten zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von KMU durchgeführt. Die Pilotprojekte sind in unterschiedlichen Flexibilisierungsfeldern, z.B. Arbeitsprozesse, Marketing, Finanzierung, überbetriebliche Zusammenarbeit, Arbeitsnehmerüberlassung, etc. verortet. Der Start beginnt im Mai 2011 und im Mai 2012 enden die betrieblichen Gestaltungsprojekte der Pilotphase. Nach Abschluss der Pilotprojekte können die empirisch gewonnenen Erkenntnisse mit den qualitativ gewonnen Informationen und praktischen Erfahrungen gespiegelt und zusammengeführt werden.
Zum Auftakt trafen sich zahlreiche Vertreter des im Rahmen des Bundesforschungsprojektes KMUflex in Berlin und Brandenburg gebildeten Branchennetzwerkes „Energiewirtschaft“ zum Erfahrungsaustausch über die bisherige Arbeit und die Koordination der künftigen Zusammenarbeit.
Einen Überblick über die Lage der Energiebranche in Berlin Brandenburg gab Burkhard Volbracht von der Berlin Partner GmbH. Dr. Baum, wissenschaftliche Projektbearbeiter der TU Chemnitz erläuterte die Befragungserbnisse aus der Erhebung von Flexibilisierungsstrategien und -instrumenten aus 135 Unternehmen der Untersuchung. Die Diskussion von Praxisbeispielen und geplanten Gestaltungsprojekten in den Unternehmen ergänzte und vervollständigte die wissenschaftliche Sicht der Untersuchung.
Erste Ergebnisse der Pilotprojekte werden für den Herbst 2011 erwartet.
Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Andreas Lorenz, Tel.: 0331 96745 15, E-Mail: andreas.lorenz@rkw-bb.de
