Personalentwicklung muss sich immer daran messen lassen, ob ihre Ergebnisse zur Wertschöpfung des Unternehmens und zum Geschäftserfolg beitragen. Die RKW Berlin GmbH unterstützt mit diesem Fokus 20 kleine und mittelständische Berliner Unternehmen in ihren Personalentwicklungsfragen. Mit dem vom Berliner Senat für Integration, Arbeit und Soziales und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten RKW-Modellprojekt "Unternehmerische Stärke durch personelle Vielfalt - Diversity in der Personalentwicklung (DiP)" sollen Potentiale in den Unternehmen erschlossen, Personalentwicklungskonzepte strategieorientiert implementiert und weiterentwickelt werden. Im Zielgruppenfokus des Vorhabens stehen drei Themen: Ältere Arbeitnehmer/-innen, Chancengleichheit und Mitarbeiter/-innen mit Migrationshintergrund.
Welchen Gewinn sehen Betriebe, die sich bereits damit beschäftigen? Das bewusste Nutzen der personellen Vielfalt im Unternehmen verspricht eine Verbesserung der Qualität der Ergebnisse und in der Arbeitszufriedenheit sowie die Bewältigung des aktuellen Fachkräftemangels. Für die Personalfindung und Auswahl ergeben sich neue Rekrutierungsquellen. Ebenso werden durch die bewusste Einbeziehung von Mitarbeiter/-innen in Entwicklungsstrategien des Unternehmens, die z.B. potenziellen Käufergruppen entsprechen, marktnahe Produktentwicklungen gefördert. Neue Märkte können erschlossen werden durch die gezielte Einstellung zum Beispiel von ausländischen Mitarbeiter/-innen. Diese und andere Vorteile zeigen, dass an diesem Thema kaum ein Unternehmen vorbeikommt, will es die aktuellen Marktanforderungen und individuellen Kundenwünsche erfolgreich bewältigen. Kompetente und motivierte Mitarbeiter/-innen sind eine Ressource, deren Potentiale es zu erschließen gilt.
Mit Hilfe kompetenter Beratungsunterstützung, der Ausbildung eines Mitarbeiters/ einer Mitarbeiterin zum Bildungscoach als Impulsgeber für Lernen und strategische Personalentwicklung im Unternehmen sollen erste messbare Ergebnisse im Projekt sichtbar werden. Zusätzlich werden Best-Practice-Lösungen unter dem Motto "von und miteinander lernen" in gemeinsamen Workshops mit externen Fachexperten und mit anderen Unternehmen diskutiert.
Durch die begrenzte Anzahl der Unternehmensplätze und den hohen Bedarf der Unternehmen liegen der RKW Berlin GmbH bereits eine Vielzahl an Interessenbekundungen vor. Die Auswahl der Unternehmen wird am 31.03.2010 abgeschlossen. Interessierte Unternehmen können sich bis dahin noch telefonisch unter 030-203084300 oder per e-mail bei der Projektleiterin Daniela Chudoba (daniela.chudoba@rkw-bb.de) oder der Projektmanagerin Anja Rakowski (anja.rakowski@rkw-bb.de) melden. Die kick-off Veranstaltung zum Projekt findet am 18.03.2010, von 13:00-17:00 Uhr im Jüdischen Museum in Berlin statt. Mehr Informationen und das Programm dazu sind auf der Internetseite www.rkw-bb.de veröffentlicht.
Flexibilisierung von KMU: Notwendiges Handlungsfeld oder Selbstverständlichkeit?

- Branchennetzwerk "Energiewirtschaft" im Erfahrungsaustausch
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte Projekt KMUflex untersucht Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Clustern. Bisher wurden 135 Unternehmen verschiedener Branchennetzwerke in Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Ihren Flexibilisierungsstrategien befragt. Erste Ergebnisse liegen vor.
Vor allem kleine und Kleinstunternehmen pflegen eine „angeborene“ inhärente Flexibilität. „Stillstand ist Rückschritt“ und “wer sich nicht bewegt geht unter“ sind gesellschaftlich anerkannte Weisheiten. Wer wüsste dies nicht besser als kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb. Ist Flexibilität also nicht automatisch Bestandteil einer Ablauforganisation, eine gelebte Führungsphilosopie, die Prozesse an sich verändernde Umweltbedingungen ständig orientiert und anpasst. Diese These scheint plausibel und entspricht der Erfahrungswelt von Unternehmern wo immer diese zu Gespräch und Austausch sich treffen. Sie ist gleichwohl in keiner Weise belegt oder gar empirisch abgesichert. Dies hat zwei Gründe:
1. Oft wird die Agilität des Unternehmensleiters mit der Flexibilität des Gesamtunternehmens verwechselt. Plötzliche Eingriffe der Unternehmensleitung durch direkte Anweisungen u.ä. führen zu kurzfristigen Aktionen, später kehrt die Organisation in den „Ruhestand“ ihres Regelwerkes zurück.
2. Manche Unternehmen finden in der Stabilität ihre Leistungshochform. Ein Hersteller von Kirchenglocken unterliegt weniger starken Veränderungen der Marktbedingungen als der Anbieter von Telefondiensten.
In 12 Unternehmen aus vier branchen- und regionalbezogenen Untersuchungsnetzwerken werden Pilotprojekte über den Einsatz von Flexibilisierungsstrategien und –instrumenten zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von KMU durchgeführt. Die Pilotprojekte sind in unterschiedlichen Flexibilisierungsfeldern, z.B. Arbeitsprozesse, Marketing, Finanzierung, überbetriebliche Zusammenarbeit, Arbeitsnehmerüberlassung, etc. verortet. Der Start beginnt im Mai 2011 und im Mai 2012 enden die betrieblichen Gestaltungsprojekte der Pilotphase. Nach Abschluss der Pilotprojekte können die empirisch gewonnenen Erkenntnisse mit den qualitativ gewonnen Informationen und praktischen Erfahrungen gespiegelt und zusammengeführt werden.
Zum Auftakt trafen sich zahlreiche Vertreter des im Rahmen des Bundesforschungsprojektes KMUflex in Berlin und Brandenburg gebildeten Branchennetzwerkes „Energiewirtschaft“ zum Erfahrungsaustausch über die bisherige Arbeit und die Koordination der künftigen Zusammenarbeit.
Einen Überblick über die Lage der Energiebranche in Berlin Brandenburg gab Burkhard Volbracht von der Berlin Partner GmbH. Dr. Baum, wissenschaftliche Projektbearbeiter der TU Chemnitz erläuterte die Befragungserbnisse aus der Erhebung von Flexibilisierungsstrategien und -instrumenten aus 135 Unternehmen der Untersuchung. Die Diskussion von Praxisbeispielen und geplanten Gestaltungsprojekten in den Unternehmen ergänzte und vervollständigte die wissenschaftliche Sicht der Untersuchung.
Erste Ergebnisse der Pilotprojekte werden für den Herbst 2011 erwartet.
Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Andreas Lorenz, Tel.: 0331 96745 15, E-Mail: andreas.lorenz@rkw-bb.de
RKW-Beratertag 2010 am 19./ 20. April in Potsdam
Zum dritten Mal infolge werden die Berater und Trainer des RKW Berlin-Brandenburg die guten Arbeitsmöglichkeiten des Inselhotels auf Hermannswerder nutzen.
Im Startvortrag wird der promovierte Astrophysiker, Herr Dr. Achim Goeres, der seit 1999 als selbständiger Coach arbeitet, die Frage stellen: "Abschied vom Gleichgewicht - was gibt uns im Chaos Halt?" Das Playbacktheater Berlin wird die Eindrücke und Erlebnisse der Teilnehmer "zurückspielen".
Vier parallel laufende Workshops werden am Montagnachmittag der Weiterbildung und dem Erfahrungsaustausch der Berater und Trainer dienen und die Frage beantworten, wie die eigene Beratungs- und Coaching-Kompetenz für den sich verändernden Bedarf der KMU noch besser wird.
Am Dienstag wird eine gemeinsame Workshop-Arbeit zu den laufenden RKW-Projekten in Berlin und Brandenburg stattfinden. Hier werden wichtige Impulse und Arbeitsrichtungen für die Projektentwicklungen der Folgejahre entstehen. Rund 100 Berater und Trainer werden erwartet; weitere Information und die Anmeldemöglichkeit unter www.rkw-bb.de
Flexibilisierung von KMU: Notwendiges Handlungsfeld oder Selbstverständlichkeit?

- Branchennetzwerk "Energiewirtschaft" im Erfahrungsaustausch
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte Projekt KMUflex untersucht Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Clustern. Bisher wurden 135 Unternehmen verschiedener Branchennetzwerke in Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Ihren Flexibilisierungsstrategien befragt. Erste Ergebnisse liegen vor.
Vor allem kleine und Kleinstunternehmen pflegen eine „angeborene“ inhärente Flexibilität. „Stillstand ist Rückschritt“ und “wer sich nicht bewegt geht unter“ sind gesellschaftlich anerkannte Weisheiten. Wer wüsste dies nicht besser als kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb. Ist Flexibilität also nicht automatisch Bestandteil einer Ablauforganisation, eine gelebte Führungsphilosopie, die Prozesse an sich verändernde Umweltbedingungen ständig orientiert und anpasst. Diese These scheint plausibel und entspricht der Erfahrungswelt von Unternehmern wo immer diese zu Gespräch und Austausch sich treffen. Sie ist gleichwohl in keiner Weise belegt oder gar empirisch abgesichert. Dies hat zwei Gründe:
1. Oft wird die Agilität des Unternehmensleiters mit der Flexibilität des Gesamtunternehmens verwechselt. Plötzliche Eingriffe der Unternehmensleitung durch direkte Anweisungen u.ä. führen zu kurzfristigen Aktionen, später kehrt die Organisation in den „Ruhestand“ ihres Regelwerkes zurück.
2. Manche Unternehmen finden in der Stabilität ihre Leistungshochform. Ein Hersteller von Kirchenglocken unterliegt weniger starken Veränderungen der Marktbedingungen als der Anbieter von Telefondiensten.
In 12 Unternehmen aus vier branchen- und regionalbezogenen Untersuchungsnetzwerken werden Pilotprojekte über den Einsatz von Flexibilisierungsstrategien und –instrumenten zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von KMU durchgeführt. Die Pilotprojekte sind in unterschiedlichen Flexibilisierungsfeldern, z.B. Arbeitsprozesse, Marketing, Finanzierung, überbetriebliche Zusammenarbeit, Arbeitsnehmerüberlassung, etc. verortet. Der Start beginnt im Mai 2011 und im Mai 2012 enden die betrieblichen Gestaltungsprojekte der Pilotphase. Nach Abschluss der Pilotprojekte können die empirisch gewonnenen Erkenntnisse mit den qualitativ gewonnen Informationen und praktischen Erfahrungen gespiegelt und zusammengeführt werden.
Zum Auftakt trafen sich zahlreiche Vertreter des im Rahmen des Bundesforschungsprojektes KMUflex in Berlin und Brandenburg gebildeten Branchennetzwerkes „Energiewirtschaft“ zum Erfahrungsaustausch über die bisherige Arbeit und die Koordination der künftigen Zusammenarbeit.
Einen Überblick über die Lage der Energiebranche in Berlin Brandenburg gab Burkhard Volbracht von der Berlin Partner GmbH. Dr. Baum, wissenschaftliche Projektbearbeiter der TU Chemnitz erläuterte die Befragungserbnisse aus der Erhebung von Flexibilisierungsstrategien und -instrumenten aus 135 Unternehmen der Untersuchung. Die Diskussion von Praxisbeispielen und geplanten Gestaltungsprojekten in den Unternehmen ergänzte und vervollständigte die wissenschaftliche Sicht der Untersuchung.
Erste Ergebnisse der Pilotprojekte werden für den Herbst 2011 erwartet.
Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Andreas Lorenz, Tel.: 0331 96745 15, E-Mail: andreas.lorenz@rkw-bb.de
Die ersten Meilensteine des Qualitätspreises Berlin-Brandenburg 2010
Im Rahmen des Qualitätspreises Berlin-Brandenburg 2010 führte die RKW Berlin GmbH im vergangenen Jahr zahlreiche Veranstaltungen mit mehr als 150 Vertreter/-innen aus Berliner und Brandenburger Unternehmen durch. In den Informationsveranstaltungen präsentierten Botschafter, Preisträger und Ausgezeichnete ihre Lösungen zu Themen wie Kundengewinnung, Mitarbeitermotivation und Strategieentwicklung. Im Rahmen dieser Veranstaltungen wurde den Teilnehmer/-innen aufgezeigt, welche Entwicklungen die Preisträger durch die Bewerbung um den Qualitätspreis Berlin-Brandenburg verzeichnen konnten.
Eine Qualifizierung zu dem EFQM-Modell erfuhren Unternehmen in den so genannten Fitnesstrainings und in den Assessorenschulungen. In den Fitnesstrainings wurden Unternehmen auf alle Kriterien in Anlehnung an das EFQM-Modell vorbereitet. Die Assessorenschulungen dienten dazu, die Teilnehmer/-innen in ihrer Assessorentätigkeit für den Qualitätspreis Berlin-Brandenburg fit zu machen. Das Ziel dieser Veranstaltung war neue Assessoren/-innen für die Bewertung der Unternehmensbewerbungen zu gewinnen und auszubilden. Eine weitere Assessorenschulung wird am 08.03.-09.03.2010 in Berlin stattfinden.
Am 21.01.2010 fand die Bewerberschulung in der Technischen Universität statt. Die Schulung unterstützte 26 interessierte Bewerber in der Vorbereitung ihrer Bewerbungsunterlagen. Die Bewerbungen zum Qualitätspreis Berlin-Brandenburg 2010 sollen bis zum 31.03.2010 bei den zuständigen Servicebüros eingereicht werden. Weitere Informationen enthält Internetseite www.q-preis.de.
Flexibilisierung von KMU: Notwendiges Handlungsfeld oder Selbstverständlichkeit?

- Branchennetzwerk "Energiewirtschaft" im Erfahrungsaustausch
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte Projekt KMUflex untersucht Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Clustern. Bisher wurden 135 Unternehmen verschiedener Branchennetzwerke in Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Ihren Flexibilisierungsstrategien befragt. Erste Ergebnisse liegen vor.
Vor allem kleine und Kleinstunternehmen pflegen eine „angeborene“ inhärente Flexibilität. „Stillstand ist Rückschritt“ und “wer sich nicht bewegt geht unter“ sind gesellschaftlich anerkannte Weisheiten. Wer wüsste dies nicht besser als kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb. Ist Flexibilität also nicht automatisch Bestandteil einer Ablauforganisation, eine gelebte Führungsphilosopie, die Prozesse an sich verändernde Umweltbedingungen ständig orientiert und anpasst. Diese These scheint plausibel und entspricht der Erfahrungswelt von Unternehmern wo immer diese zu Gespräch und Austausch sich treffen. Sie ist gleichwohl in keiner Weise belegt oder gar empirisch abgesichert. Dies hat zwei Gründe:
1. Oft wird die Agilität des Unternehmensleiters mit der Flexibilität des Gesamtunternehmens verwechselt. Plötzliche Eingriffe der Unternehmensleitung durch direkte Anweisungen u.ä. führen zu kurzfristigen Aktionen, später kehrt die Organisation in den „Ruhestand“ ihres Regelwerkes zurück.
2. Manche Unternehmen finden in der Stabilität ihre Leistungshochform. Ein Hersteller von Kirchenglocken unterliegt weniger starken Veränderungen der Marktbedingungen als der Anbieter von Telefondiensten.
In 12 Unternehmen aus vier branchen- und regionalbezogenen Untersuchungsnetzwerken werden Pilotprojekte über den Einsatz von Flexibilisierungsstrategien und –instrumenten zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von KMU durchgeführt. Die Pilotprojekte sind in unterschiedlichen Flexibilisierungsfeldern, z.B. Arbeitsprozesse, Marketing, Finanzierung, überbetriebliche Zusammenarbeit, Arbeitsnehmerüberlassung, etc. verortet. Der Start beginnt im Mai 2011 und im Mai 2012 enden die betrieblichen Gestaltungsprojekte der Pilotphase. Nach Abschluss der Pilotprojekte können die empirisch gewonnenen Erkenntnisse mit den qualitativ gewonnen Informationen und praktischen Erfahrungen gespiegelt und zusammengeführt werden.
Zum Auftakt trafen sich zahlreiche Vertreter des im Rahmen des Bundesforschungsprojektes KMUflex in Berlin und Brandenburg gebildeten Branchennetzwerkes „Energiewirtschaft“ zum Erfahrungsaustausch über die bisherige Arbeit und die Koordination der künftigen Zusammenarbeit.
Einen Überblick über die Lage der Energiebranche in Berlin Brandenburg gab Burkhard Volbracht von der Berlin Partner GmbH. Dr. Baum, wissenschaftliche Projektbearbeiter der TU Chemnitz erläuterte die Befragungserbnisse aus der Erhebung von Flexibilisierungsstrategien und -instrumenten aus 135 Unternehmen der Untersuchung. Die Diskussion von Praxisbeispielen und geplanten Gestaltungsprojekten in den Unternehmen ergänzte und vervollständigte die wissenschaftliche Sicht der Untersuchung.
Erste Ergebnisse der Pilotprojekte werden für den Herbst 2011 erwartet.
Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Andreas Lorenz, Tel.: 0331 96745 15, E-Mail: andreas.lorenz@rkw-bb.de
Managementsystem DIN ISO 29990 für die Weiterbildung erhielt letzten Schliff
Im Januar 2010 haben alle beteiligten Normungsorganisationen dem neuen Managementsystem für Einrichtungen der Weiterbildung ihre Zustimmung gegeben. Vorangegangen war eine intensive Arbeit an einer Vielzahl von Vorschlägen zur Verbesserung des Normenentwurfes. Damit liegt jetzt, nach dreijähriger Arbeit, dem ISO-Sekretariat der endgültige Entwurf (FDIS) zur abschließenden Begutachtung vor. Mit der Veröffentlichung ist im Herbst dieses Jahres zu rechnen.
Regionalstelle Kultur- und Kreativwirtschaft Berlin-Brandenburg startet!
Im Rahmen der Initiative "Kultur- und Kreativwirtschaft" der Bundesregierung werden 8 regionale Anlaufstellen bundesweit eingerichtet. Die Projektleitung wird vom RKW Kompetenzzentrum in Eschborn wahrgenommen. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist volkswirtschaftlich mit einem Umsatz von 132 Milliarden Euro (2008) und rund 238.000 Unternehmen mit rund einer Million Erwerbstätigen von erheblicher Bedeutung.
Eine Vielzahl von Aktivitäten wird in den Folgejahren darauf ausgerichtet sein, diesen Bereich zu fördern.
Kontakt: RKW Berlin GmbH, Haus der Deutschen Wirtschaft, Breite Str. 29, 10178 Berlin, Ansprechpartner: Dirk Kiefer
Tel: (030) 20308-4300, Fax: (030) 20308-4304, Mail: kiefer@rkw.de; info@rkw-bb.de, Internet: www.rkw-bb.de
Flexibilisierung von KMU: Notwendiges Handlungsfeld oder Selbstverständlichkeit?

- Branchennetzwerk "Energiewirtschaft" im Erfahrungsaustausch
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte Projekt KMUflex untersucht Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Clustern. Bisher wurden 135 Unternehmen verschiedener Branchennetzwerke in Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Ihren Flexibilisierungsstrategien befragt. Erste Ergebnisse liegen vor.
Vor allem kleine und Kleinstunternehmen pflegen eine „angeborene“ inhärente Flexibilität. „Stillstand ist Rückschritt“ und “wer sich nicht bewegt geht unter“ sind gesellschaftlich anerkannte Weisheiten. Wer wüsste dies nicht besser als kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb. Ist Flexibilität also nicht automatisch Bestandteil einer Ablauforganisation, eine gelebte Führungsphilosopie, die Prozesse an sich verändernde Umweltbedingungen ständig orientiert und anpasst. Diese These scheint plausibel und entspricht der Erfahrungswelt von Unternehmern wo immer diese zu Gespräch und Austausch sich treffen. Sie ist gleichwohl in keiner Weise belegt oder gar empirisch abgesichert. Dies hat zwei Gründe:
1. Oft wird die Agilität des Unternehmensleiters mit der Flexibilität des Gesamtunternehmens verwechselt. Plötzliche Eingriffe der Unternehmensleitung durch direkte Anweisungen u.ä. führen zu kurzfristigen Aktionen, später kehrt die Organisation in den „Ruhestand“ ihres Regelwerkes zurück.
2. Manche Unternehmen finden in der Stabilität ihre Leistungshochform. Ein Hersteller von Kirchenglocken unterliegt weniger starken Veränderungen der Marktbedingungen als der Anbieter von Telefondiensten.
In 12 Unternehmen aus vier branchen- und regionalbezogenen Untersuchungsnetzwerken werden Pilotprojekte über den Einsatz von Flexibilisierungsstrategien und –instrumenten zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von KMU durchgeführt. Die Pilotprojekte sind in unterschiedlichen Flexibilisierungsfeldern, z.B. Arbeitsprozesse, Marketing, Finanzierung, überbetriebliche Zusammenarbeit, Arbeitsnehmerüberlassung, etc. verortet. Der Start beginnt im Mai 2011 und im Mai 2012 enden die betrieblichen Gestaltungsprojekte der Pilotphase. Nach Abschluss der Pilotprojekte können die empirisch gewonnenen Erkenntnisse mit den qualitativ gewonnen Informationen und praktischen Erfahrungen gespiegelt und zusammengeführt werden.
Zum Auftakt trafen sich zahlreiche Vertreter des im Rahmen des Bundesforschungsprojektes KMUflex in Berlin und Brandenburg gebildeten Branchennetzwerkes „Energiewirtschaft“ zum Erfahrungsaustausch über die bisherige Arbeit und die Koordination der künftigen Zusammenarbeit.
Einen Überblick über die Lage der Energiebranche in Berlin Brandenburg gab Burkhard Volbracht von der Berlin Partner GmbH. Dr. Baum, wissenschaftliche Projektbearbeiter der TU Chemnitz erläuterte die Befragungserbnisse aus der Erhebung von Flexibilisierungsstrategien und -instrumenten aus 135 Unternehmen der Untersuchung. Die Diskussion von Praxisbeispielen und geplanten Gestaltungsprojekten in den Unternehmen ergänzte und vervollständigte die wissenschaftliche Sicht der Untersuchung.
Erste Ergebnisse der Pilotprojekte werden für den Herbst 2011 erwartet.
Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Andreas Lorenz, Tel.: 0331 96745 15, E-Mail: andreas.lorenz@rkw-bb.de
Tipps & Termine
Termine
18. März 2010, kick-off "Unternehmerische Stärke durch personelle Vielfalt", Berlin
17.-18. März 2010, Training: Interkulturelle Kompetenz Polen, Berlin
31. März 2010, Bewerbungsschluss Q-Preis, Berlin und Brandenburg
15., 21. und 27. April 2010, Assessorenbriefing Q-Preis, Potsdam
10.-11. Mai 2010, Training: Interkulturelle Kompetenz Polen, Berlin
weitere Informationen unter www.rkwbb.de/veranstaltungen.html
Flexibilisierung von KMU: Notwendiges Handlungsfeld oder Selbstverständlichkeit?

- Branchennetzwerk "Energiewirtschaft" im Erfahrungsaustausch
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte Projekt KMUflex untersucht Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Clustern. Bisher wurden 135 Unternehmen verschiedener Branchennetzwerke in Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Ihren Flexibilisierungsstrategien befragt. Erste Ergebnisse liegen vor.
Vor allem kleine und Kleinstunternehmen pflegen eine „angeborene“ inhärente Flexibilität. „Stillstand ist Rückschritt“ und “wer sich nicht bewegt geht unter“ sind gesellschaftlich anerkannte Weisheiten. Wer wüsste dies nicht besser als kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb. Ist Flexibilität also nicht automatisch Bestandteil einer Ablauforganisation, eine gelebte Führungsphilosopie, die Prozesse an sich verändernde Umweltbedingungen ständig orientiert und anpasst. Diese These scheint plausibel und entspricht der Erfahrungswelt von Unternehmern wo immer diese zu Gespräch und Austausch sich treffen. Sie ist gleichwohl in keiner Weise belegt oder gar empirisch abgesichert. Dies hat zwei Gründe:
1. Oft wird die Agilität des Unternehmensleiters mit der Flexibilität des Gesamtunternehmens verwechselt. Plötzliche Eingriffe der Unternehmensleitung durch direkte Anweisungen u.ä. führen zu kurzfristigen Aktionen, später kehrt die Organisation in den „Ruhestand“ ihres Regelwerkes zurück.
2. Manche Unternehmen finden in der Stabilität ihre Leistungshochform. Ein Hersteller von Kirchenglocken unterliegt weniger starken Veränderungen der Marktbedingungen als der Anbieter von Telefondiensten.
In 12 Unternehmen aus vier branchen- und regionalbezogenen Untersuchungsnetzwerken werden Pilotprojekte über den Einsatz von Flexibilisierungsstrategien und –instrumenten zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von KMU durchgeführt. Die Pilotprojekte sind in unterschiedlichen Flexibilisierungsfeldern, z.B. Arbeitsprozesse, Marketing, Finanzierung, überbetriebliche Zusammenarbeit, Arbeitsnehmerüberlassung, etc. verortet. Der Start beginnt im Mai 2011 und im Mai 2012 enden die betrieblichen Gestaltungsprojekte der Pilotphase. Nach Abschluss der Pilotprojekte können die empirisch gewonnenen Erkenntnisse mit den qualitativ gewonnen Informationen und praktischen Erfahrungen gespiegelt und zusammengeführt werden.
Zum Auftakt trafen sich zahlreiche Vertreter des im Rahmen des Bundesforschungsprojektes KMUflex in Berlin und Brandenburg gebildeten Branchennetzwerkes „Energiewirtschaft“ zum Erfahrungsaustausch über die bisherige Arbeit und die Koordination der künftigen Zusammenarbeit.
Einen Überblick über die Lage der Energiebranche in Berlin Brandenburg gab Burkhard Volbracht von der Berlin Partner GmbH. Dr. Baum, wissenschaftliche Projektbearbeiter der TU Chemnitz erläuterte die Befragungserbnisse aus der Erhebung von Flexibilisierungsstrategien und -instrumenten aus 135 Unternehmen der Untersuchung. Die Diskussion von Praxisbeispielen und geplanten Gestaltungsprojekten in den Unternehmen ergänzte und vervollständigte die wissenschaftliche Sicht der Untersuchung.
Erste Ergebnisse der Pilotprojekte werden für den Herbst 2011 erwartet.
Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Andreas Lorenz, Tel.: 0331 96745 15, E-Mail: andreas.lorenz@rkw-bb.de


